„Natural and Unnatural“ - Ausstellung in York, England

Wie toll, Geburtstag feiern in England!

 

DOMO (Deutsche Organisation für Mosaikkunst e.V.) und die britische Schwesterorganisation BAMM (British Association of Modern Mosaicists) feierten mit einer gemeinsamen Ausstellung  in York und später in London den 20. Geburtstag der BAMM.

 

Thema und Ort der Ausstellung sprachen mich sofort an und es war klar: Ich bin dabei. 

Meine Gedanken gingen schnell zu unserer konsumorientierten Lebenswelt und ihren Konsequenzen für die Umwelt. 

In meinem Objekt sollte das Natürliche ("echte" Materialien wie Metall und Stein) gegen das Unnatürliche ("künstliche" Materialien wie Plastik  und Kronkorken) kämpfen. Der Ausgang des Streites ist noch offen....

 

Schon länger sammeln wir die Verschlüsse von Getränkeflaschen, da diese Kunststoffe seit einiger Zeit auch sortenrein recycelt werden. Hier war der Prototyp meines "Unnatural". 

Das "Natural" gestaltete sich etwas schwieriger, denn die getrockneten Kichererbsen und Bohnen als Vertreter des "Echten" ließen sich nicht fixieren. Ich musste sie schließlich durch Steine ersetzen.

Das "Unnatural" hat sich unter dem "Schutzdach" versammelt und wartet nur darauf, gegen den Widersacher "Natural" loszuziehen - hier noch die echten Naturals.

 

Titel des Mosaik-Bildes: Streit der Gegensätze

 

Ankunft in York

Erst mal stärken. Mein Zimmer ist noch nicht frei und liegt ein bisschen außerhalb. Die wenigen Sachen für den Aufenthalt  trage ich gern im Sonnenschein spazieren.

Die Tage sind prall gefüllt mit Eindrücken. York ist eine lebendige Stadt mit ‚cathedral‘ und Uni, reichlich Cafés, Restaurants und Kneipen in der schnuckeligen Altstadt, gepflegtem alten Stadtkern und schicken Geschäften, die wie meist in Großbritannien nur bis circa 17.00 geöffnet haben. Daran muss man sich gewöhnen… Aber darum ging es ja nicht wirklich.

Begrüßung der Ausstellungsgäste  

Am Freitag wurde es dann offizieller: ‚The private view of ‚Natural – Unnatural‘‘ öffnete die Kirchentüren. Kirchentüren? Ja, genau, denn diese Ausstellung fand in einer säkularisierten alten Kirche statt. Die  BAMMs hatten alle Werke wunderbar an diesem stimmungsvollen Ort arrangiert. Bei Wein und Knabberzeug sahen wir uns die Bilder an und es war ganz leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen.

So sah mein Werk dann vor Ort aus, mit seinem Nachbarn "The Arrow of Legolas"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch eine Auswahl anderer Exponate ...